Eilis Frawley veröffentlicht heute „Guilt“, die erste Singleauskopplung aus ihrem kommenden zweiten Album.
Der wütende, beatlastige Track reflektiert den Widerspruch, mit dem man ringt – zwischen Ansprüchen und Handeln, Idealen und der nackten Realität –, den Schock, den all das auslöst, und wie schwer es ist, dies zu begreifen. Frawley erklärt:
„Ich habe meine eigenen Schuldgefühle: Du öffnest Instagram, und in einem Moment siehst du, wie ein Kind in Stücke gerissen wird, und im nächsten versucht jemand, dir eine überteuerte Tasche zu verkaufen oder zu erklären, wie man sein Leben optimieren kann.“
Sie fährt fort: „Ich finde die Reaktion der westlichen Welt auf das, was in Gaza, im Libanon, im Sudan und im Kongo geschieht, erschreckend. Nichts kann die Zahl der getöteten und traumatisierten Zivilisten rechtfertigen.“
Das von Sol Astolfi und Alexandros Liossatos gedrehte Musikvideo, in dem außerdem die Tänzerin Giuliana Moura Corsi mitwirkt, zeigt Frawley inmitten der rauen und abweisenden Kulisse der kühlen Berliner Architektur der 70er Jahre. Das Video porträtiert eine Frau mit zwei gegensätzlichen Persönlichkeiten, die in einem Körper gefangen sind: Sie ringt mit sich selbst, um die Fassung zu bewahren, bricht aber schließlich auf und entpuppt sich als eine aus den Fugen geratene und freie, aber zerrissene Version ihrer selbst.
Eilis Frawley releases "Guilt" today, the first single off her upcoming sophomore album.
The angry, beat-driven track reflects on the contradiction one battles, between aspirations and actions, ideals and plain reality, the shock of it all, and how it’s hard to comprehend. Frawley explains:
"I have my own guilt, you open instagram, in one moment you can witness a child being blown to pieces, and then the next minute someone’s trying to sell you an over priced bag or tell you how to optimise your life."
She continues: "I find the western world’s response petrifying to what’s happening in Gaza, and Lebanon, and Sudan, and the Congo. No reason will make a good enough reason for the amount of civilians killed, and traumatised"
The music video, shot by Sol Astolfi and Alexandros Liossatos, and featuring dancer Giuliana Moura Corsi, sees Frawley in the middle of the harsh and dismissive surrounding of cold 70s Berlin architecture. It displays a woman with two opposing personalities, stuck in one body: Fighting with herself to remain contained, but eventually breaking out, unraveling to an unhinged and free, but struggling version of herself.
/// EILIS FRAWLEY LIVE
01.10.26 – AT – Wien, Waves Vienna
02.10.26 – UK – London, The Finsbury Park Ph
03.10.26 – UK – Newport, Loud Women Fest
04.10.26 – UK – Sowerby Bridge, The Puzzle Inn
05.10.26 – UK – Manchester, The Peer Hat
06.10.26 – UK – Brighton, The Brunswick